Vinaora Nivo SliderVinaora Nivo SliderVinaora Nivo SliderVinaora Nivo SliderVinaora Nivo SliderVinaora Nivo SliderVinaora Nivo SliderVinaora Nivo Slider

boo_10‘000 abgespulte Kilometer waren das Ziel, 11‘900 waren es schliesslich am Sonntagabend. Aber nicht nur bezüglich Kilometerzahl war der 100-Jahr-Jubiläumsanlass des VC Hittnau ein voller Erfolg. Dass beinahe 150 Fahrerinnen und Fahrer mitmachten, ist ebenso beeindruckend wie die vielen begeisterten Rückmeldungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

In einem Veloclub wird Velo gefahren. Was lag also näher, als

dies auch zum 100-Jahr-Jubiläum zu tun? 100mal 100 Kilometer waren angesagt – soweit das simple Rezept zum runden Geburtstag des VC Hittnau. Abgespult wurde dies auf einer 20-Kilometer-Runde vom Festzentrum beim Schützenhaus Hittnau über Bauma und Bäretswil. Die Solldistanz entsprach damit 500 Runden. Die Befürchtung, das sei auf die Dauer etwas eintönig, erwies sich am Festwochenende schnell als vollkommen unbegründet. Immer wieder bildeten sich Gruppen in unterschiedlicher Zusammensetzung, was interessante Diskussionen unterwegs ermöglichte. Nicht zuletzt: Das Format hatte den grossen Vorteil, dass es allen Leistungsgruppen gerecht werden konnte. Ganz egal, ob eine oder zehn Runden unter die Räder genommen wurden, ganz egal in welchem Tempo: Fahrradbegeisterte – nicht nur Vereinsmitglieder – mit ganz unterschiedlichem Leistungsvermögen konnten mittun und ihren Beitrag zum Erreichen des gesteckten Ziels leisten.

8 bis 76 Jahre, 20 bis 460 Kilometer

Ein Blick in die Runden-Zusammenstellung zeigt die ganze Breite der Teilnehmerinnen und Teilnehmer eindrücklich. Deren Jahrgänge reichen von 1943 bis 2011, also vom 8- bis zum 76Jährigen. Etliche Teilnehmende haben nicht „nur“ 100 Kilometer zurückgelegt – der Rekord lag bei sagenhaften 460 Kilometern, gefolgt von 320, 280, 240 Kilometern. Jede Runde umfasste 250 Höhenmeter, was sich bei den 460 Kilometern auf satte 5‘750 Höhenmeter zusammenläpperte.

So wurden also vom Freitagnachmittag bis Sonntagabend fleissig Runden gedreht. Einziger Wermutstropfen: Die geplante Frei-Fahr-Nacht von Samstag auf Sonntag musste wegen eines starken Gewitters abgebrochen werden. In der Festwirtschaft beim Schützenhaus konnten Hunger und Durst gestillt werden. Dabei kam auch das gemütliche Beisammensein nicht zu kurz. Dies vor allem an Sonntag, wo zu einem einfach gehaltenen offiziellen Akt ehemalige Vorstandsmitglieder und eine Vertretung des Gemeinderats eingeladen waren.

Bilder: Vom Schlusstag, die letzte Runde wurde gemeinsam in Angriff genommen