boo – Bewährtes beibehalten, Optimierungsmöglichkeiten nutzen: Das die Devise für das EKZ Crosstour-Rennen vom 18. November. Der auch als «Radquer Hittnau» bekannte Anlass bietet eine neue Streckenführung, die den Zuschauerinnen und Zuschauern von Schlosshügel aus den totalen Überblick gewährleistet.

Der Klassiker mit der spektakulären Abfahrt am Schlosshügel ist bereits gegen 40-jährig und mittlerweile das einzige Rennen in der Querhochburg Zürcher Oberland.

Fünfte Saison der EKZ Crosstour

Die EKZ Crosstour besteht nun bereits in ihrer fünften Saison. Sechs Rennen umfasst die Serie, wobei Hittnau – nach Baden, Aigle und Bern – der vierte Austragungsort ist. Es folgen noch Eschenbach sowie das traditionelle Finale in Meilen am 2. Januar 2019.

Auch bei einem traditionellen und grundsätzlich bestens bewährten Anlass lässt sich stets noch Optimierungspotential finden. Für die 2018er-Austragung hat das OK nochmals an der Streckenführung gefeilt. Sie ist neu so angelegt, dass vom Schlosshügel aus das komplette Renngeschehen jederzeit vollständig überblickbar ist. Ein klares Attraktivitätsplus für die Zuschauerinnen und Zuschauer!

Damit nicht nur die «Angefressenen» kommen, offeriert der VC Hittnau jedem Hittnauer Haushalt einen Gratiseintritt. Und erstmals überhaupt ist Shopping am Radquer ein Thema: Das Organisationskomitee hat aus alten Werbeplanen verschiedenste Taschen und Portemonnaies herstellen lassen – swiss made by Swiss Mountain Händ Bägs in Engi (Glarus). Diese können an einem Stand erworben werden.

Letzter Auftritt von Francis Mouray

Er hatte über Jahre stets zum Kreis der Favoriten gehört, im 2016 gewonnen und mit seiner aktiven Fahrweise so manches Hittnauer Radquer belebt. Nun hat Francis Mouray seinen letzten Auftritt am Schlosshügel. Ende Jahr beendet der Franzose seine Karriere. Angesichts seiner bisherigen Saisonresultate gehört er jedoch kaum zum engeren Kreis der Sieganwärter. Ambitionen auf einen Podestplatz haben sicher der Vorjahressieger Marcel Meissen (Ger), der Gewinner von 2015 David van der Poel (NED) und der Franzose Steve Chainel. Bei den zahlreichen Schweizern am Start gilt das Augenmerk Nicola Rohrbach, Marcel Wildhaber und Simon Zahner.

Bei den Frauen stehen die Deutsche Elisabeth Brandau und die Tschechin Pavla Havlinkova ganz oben auf der Favoritinnenliste. Gespannt darf man auf den Auftritt von Nicole Koller sein, die als Nachwuchsfahrerin in Hittnau auch schon ganz oben auf dem Podest gestanden hat. Bei den U19 hat der VC Hittnau mit Patrick Bachofner ein Eisen im Feuer – ein Heimrennen ist ja immer ein Anreiz zu einer ganz besonderen Leistung!

Keine externe Hilfe beim „Cross für alle“
Die Durchführung der Rennen basiert auf den bewährten Regelungen und Abläufen aus den Vorjahren – mit einer Ausnahme. Bei der Hobbykategorie ist es nicht mehr gestattet, eine externe Person in der Techzone zu haben, die bei einem Radwechsel behilflich ist. Diese Kategorie «Cross fü alle» soll bewusst als Fun-Kategorie im Programm haben und dabei allen die gleichen Chancen bieten. Wer mit zwei Fahrrädern und Mechaniker arbeitet, muss also eine Lizenz als U19, Amateur oder Master lösen. Das Deponieren und selbstständige Wechseln von Ersatzvelo oder Ersatzlaufrädern bleibt gestattet.

 

Das Programm

ab 7:30   Startnummernausgabe beim Schulhaus
8:00–8:50 Training auf der Strecke
9:00 Start „Cross für alle“, anschliessend Siegerehrung
9:00–10:00 Parcours U13/U15
9:50  Start U17, anschliessend Siegerehrung
10:45 Start U13/U15, anschliessend Siegerehrung
11:00–14:30 Geschicklichkeitsparcours für alle Kinder
11:25 Start U19/Amateure/Master, anschliessend Siegerehrung
12:15–12:55 Training auf der Strecke
12:15 VIP-Apéro im Schützenhaus
13:00 Start Kids-Cross, Preisverteilung um 13:50
13:45 Start Frauen Elite UCI C1, anschliessend Siegerehrung
15:00  Start Herren Elite UCI C1, anschliessend Siegerehrung