boo – Das 30. Hittnauer Radquer – oder die dritte Auflage der EKZ CrossTour – stiess in der regionalen Presse auf ausgesprochen grosse Resonanz. Zweimal berichtete der „Zürcher Oberländer“ fast seitenfüllend über den Anlass. Dennoch – und trotz sehr gut besetzter Starterfelder – blieb der Zuschaueraufmarsch bescheiden.

Dass die Vorschau auf einen Oberländer Radsportanlass der Hauptartikel im Sportteil ist, kommt eher selten vor. Im Fall des Hittnauer Radquers war der neue OK-Präsident Thomas Frei die Ursache. Der „Zürcher Oberländer“ nutzte die Gelegenheit, um wieder einmal die grundsätzliche Faszination des Cross-Sports an den Mann und die Frau zu bringen und die speziellen Gegebenheiten der Strecke am Schlosshügel zu erläutern.

Wetter schlägt Werbung

Wie sich am Renntag zeigte, war für den Publikumsaufmarsch die Kraft der Witterung indessen deutlich stärker als die Werbewirkung der Zeitung. Auch während dem Hauptrennen war selbst am Schlosshügel stets ein Platz zuvorderst an der Strecke zu haben. Wer da stand, musste den Gang in den garstig-nasskalten Nachmittag indessen nicht bereuen, wurde doch Crosssport-Spektakel vom Feinsten geliefert. Insbesondere bei den Frauen gab es aus Schweizer Sicht allen Grund zum Jubeln, war doch das Podest mit Nicole Koller, Sina Frei und Jasmin Egger voll in eidgenössischer Hand.

Zeichnete sich der VC Hittnau einmal mehr als kompetenter Organisator solcher Anlässe aus, war die Teilnahme von Fahrern aus seinen Reihen eher bescheiden. In der Kategorie A (Elite) war es Fabian Obrist als 36., im B (Junioren / Amateure / Masters) Patrick Bachofner als 15., bei den Schülern klassierte sich Cédric Wenzel als 30. Immerhin drei VCH-Fahrer traten in der Jedermann-Kategorie an: Dario Frei wurde 28., Silvan Frei 56. und Martin Gautschi 61.

Ohne Helfer kein Anlass

Ohne genügend Personal ist ein Anlass dieser Grössenordnung nicht zu bewältigen. So wandte sich der neue OK-Chef nach seiner Feuertaufe per Mail an seine Helferschar: „Ich bedanke mich von ganzem Herzen für euren unermüdlichen Einsatz an diesem Wochenende. Denn nur mit eurer Mithilfe können wir einen so traditionellen Anlass realisieren und durchführen. Ein Jahr haben wir auf das letzte Wochenende hingearbeitet - und schwups ist das 30ste Radquer Hittnau schon wieder vorbei.“